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Inhaltsverzeichnis
- 3.1.1 Handhaltung:
- 3.1.2 Handhaltung und Fingerstellung
- 3.1.3 Technik:
- 3.1.4 Wirkung
- 3.2.1 Die Oberhaut (Epidermis).
- 3.2.2 Die Lederhaut (Corium)
- 3.2.3 Die Unterhaut (Subcutis)
- 3.2.4 Die Faszie (Binde, Hülle)
3. Reflexzonen-Therapie
(ehemals Bindegewebsmassage)
3.1.1 Handhaltung:
Für die Ausführung einer Reflexzonen-Therapie wird eine bestimmte Handhaltung
vorausgesetzt.
die dritte und vierte
Fingerkuppe sind aufgesetzt;
die Finger sind gewölbt;
die Finger-Grundgelenke
hängen durch;
die Handfläche
befindet sich parallel zur Oberfläche;
federnde und seitliche
Bewegungsmöglichkeit wird demonstriert.
3.1.2 Handhaltung und Fingerstellung
Die manuelle Ausführung der
Massage des Bindegewebes erfolgt fast durchgehend mit Mittelfinger
und nachfolgendem vierten Finger.
Um den erforderlichen Zugreiz auf das
Gewebe auszuüben, bedarf es einer gewissen Haftung der Finger
auf der Haut.
Jeder darüber hinausgehende Druck ist widersinnig, denn er
vermindert nur den auf das Bindegewebe auszuübenden
Zug!
Je nach Stellung der Finger, ob sie
flach oder steiler gegen die Körperoberfläche aufgesetzt
werden, ergibt sich eine oberflächlichere oder tiefer gelegene
Wirkung im bearbeitenden Gewebe.
Bei der Durcharbeitung krankhaft
veränderter Gewebe müssen zuerst die oberflächlichen,
dann die tieferen Schichten durchzogen werden.
3.1.3 Technik:
Generell besteht die Technik zur Durchführung einer Reflexzonen-Therapie
in
Abweichungen (Variationen) ergeben sich im Verlauf erweiterter Maßnahmen. Sie werden in den
einzelnen Aufbaufolgen interpretiert
3.1.4 Wirkung
Arbeitsgebiet ist die gesamte Oberfläche des menschlichen Körpers (funtionelles
Arbeitsfeld)
- unter der Haut (Subkutan)
- über deren festen Unterlage (peripheres Bindegewebe)
interstitielles-lockeres Bindegewebe
- obere Verschiebe-Schicht:
zwischen Oberhaut und Unterhaut
- untere Verschiebe-Schicht:
zwischen Unterhaut und Faszie
Erreichbar ist das Neuro-Vegetative-Stromnetz und seine Zentren (und damit ein höheres
unkörperlich-vegetatives Lebensfeld), also auch der psychische
Wesensbereich.
Über die Haut versuchen wir in die Tiefe zu wirken.
Zur Körperdecke gehören Oberhaut, Lederhaut, Unterhaut, Rumpf- und
Extremitätenfaszie.
Durch den mechanischen Reiz der Bindegewebsmassage werden alle Schichten mit ihren
Komponenten Bindegewebe (spezifische Zellen, Interzellularsubstanz mit
Grundsubstanz und Faserstrukturen), Gefäße (Blut- und
Lymphgefäße) sowie Nervenendigungen und Hautanhanggebilde
(Haare, Drüsen) erreicht.
3.2.1 Die Oberhaut (Epidermis).
Ihre tiefste Schicht ist die Keimschicht, das Stratum basale,
mit zylinderförmigen Epithelzellen. Durch Teilung und Abflachung der Zellen entstehen
an der Oberfläche übereinander gelagerte Hornschuppen, die
allmählich abgestoßen werden. Hautdefekte können sich
aus dem Stratum basale regenerieren. Zwischen den Epithelzellen
liegen Merkelsche Nervenendigungen zur Aufnahme von Druck-
und Berührungsreizen.
3.2.2 Die Lederhaut (Corium)
Sie ist reich an Bindegewebe. In ihr lassen sich zwei Schichten erkennen; das
Stratum papillare und das Stratum reticulare. Im Stratum papillare bilden
kollagene und elastische Fasern ein dichtes Netz, das reichlich Zellen enthält.
Am Übergang vom Stratum papillare zum Stratum reticulare liegt
das subpapillare Gefäßnetz mit Arteriolen und Venolen. Die
Arteriolen ziehen von hier aus zur Oberfläche und bilden in den
Papillen Kapillarschlingen, von denen aus die Oberhaut versorgt wird.
In dieser Schicht liegen auch die freien Nervenendigungen zur
Aufnahme von Kältereizen sowie schädigenden Reizen, aus
deren Information das ZNS die Schmerzempfindung bewirkt.
Das Stratum reticulare ist reich an
Kollagenfasern. Sie geben der Schicht die Festigkeit und bestimmen
durch ihre Anordnung die Richtung der Spaltlinien. Hier liegen die
sog. Ruffinischen Körperchen, die druck- und
zugempfindlich sind.
3.2.3 Die Unterhaut (Subcutis)
Sie ist reich an Fettgewebe, das den Körper in unterschiedlicher Dicke wie
einen Mantel (Fettmantel - Panniculus adiposus) umgibt. Die Fettverteilung ist
abhängig von Lebensalter, Geschlelcht, Konstitution und Ernährung. Fettreiche
Regionen sind weibliche Brustdrüsen, Bauchdecke und Gesäß;
fettarm oder fettlos ist die Haut von Hals, Penis, Skrotum, Labia
minora und Augenlidern.
Das Fettgewebe wird durch ein Netz
aus kollagenen und elastischen Bindegewebsfasern gekammert. Eine
Verformung der Kammern durch Druck wird durch kollagene Fasern
begrenzt und nach Beendigung der Druckeinwirkung durch elastische
Fasern wieder rückgängig gemacht.
Bindegewebszüge zwischen
Lederhaut und Muskelfaszie oder dem Periost durchziehen die
Unterhautschicht als Retinacula cutis. Dabei lassen schräg
verlaufende Züge einen größeren Spielraum für
Verschieblichkeit zu als senkrecht verlaufende Züge.
Am Übergang von Lederhaut zur
Unterhaut liegt das kutane Gefäßnetz mit Arterien und
Venen. Hier liegen auch die Vater-Pacinischen Lamellenkörper
- Vibrationsrezeptoren - und Schweißdrüsen mit
regionalen Unterschieden über den ganzen Körper verteilt.
Sie dienen der Wärmeregulation und der Ausscheidung von
Schlackenstoffen. (Duftdrüsen liegen nur an bestimmten
Körperstellen).
Der Reichtum an lockerem, faserigem
Bindegewebe bestimmt auch zum großen Teil die Funktion der
Unterhaut. Das Gewebe verbindet alle Schichten miteinander und macht
sie gleichzeitig gegeneinander verschieblich. Spezifische Zellen
bestimmen den örtlichen Stoffwechsel. Fettzellen können
Stoffe speichern, Plasmazellen und Monozyten sind bei
Abwehrreaktionen des Körpers
beteiligt und bestimmen die Immunität, Fibroblasten ermöglichen
die Regeneration des Stützgewebes nach Defekten.
Im Alter
verdünnen sich Oberhaut, Leder- und Unterhaut. Die Anzahl der
Bindegewebspapillen nimmt ab, elastische und kollagene Fasern
degenerieren und werden abgebaut. Durch Flüssigkeitsverminderung
nimmt der Hautturgor ab, die Haut wird faltig, läßt sich
leichter von der Unterlage abheben, braucht aber lange Zeit, bis sie
wieder geglättet ist. Auch die Sekretion der Talg- und
Schweißdrüsen nimmt ab und versiegt schließlich
ganz.
3.2.4 Die Faszie (Binde, Hülle)
Sie umhüllt in einem Wickelsystem Muskelfasern, Muskeln, Muskelgruppen und
schließlich die Gesamtmuskulatur des Rumpfes und der
Extremitäten. Sie besteht überwiegend aus straffem
Bindegewebe. Gekreuzt verlaufende kollagene Fasern bilden mit
elastischen Fasernetzen Bindegewebshüllen, die verformbar, aber
nur begrenzt dehnbar sind. Ihre Stärke wechselt von zarten
Membranen bis zu derben Platten. An der Grenze zwischen Faszie und
Unterhautschicht liegt das ausgedehnte fasziale Gefäßnetz
mit Arterien und Venen. Venöses Blut wird zum Teil bereits aus
dem kutanen Gefäßnetz zwischen Lederhaut und Unterhaut
über größere Hautvenen in die Tiefe abtransportiert.
Veränderungen in der Faszie beeinträchtigen die
Muskelfuntionen, die Verschieblichkeit und den venösen und
lymphatischen Rückstrom. Erfahrungsgemäß kann die
Bindegewebsmassage solche Störungen günstig beeinflussen.
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| 1.= |
G R Ü N |
| 2.= |
R O T |
| 3.= |
B L A U |
| 4.= |
H E L L B L A U o. T Ü R K I S |
| 5.= |
O R A N G E |
| 6.= |
G E L B |
| 7.= |
B R A U N |
| 8.= |
H E L L E S L I L A |
| 9.= |
D U N K L E S L I L A |
| 10.= |
S C H W A R Z |
11.... 12.....13....usw =..
1..... 2.....3....usw
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- Michaelische Raute
2 untere Strichführungen vom Foramen zum
Analfalten-Ende.
2 obere Striche zum LWK 5.
Ausgang der Striche:
Foramina Ischiad. Majus! KHD Becken
- Diagnostischer-Strich
paravertebral vom LWK -5 bis HWK -7. (KHD auf der
Schulter).
- Becken-Striche
1a) auf der Christa Iliaca;
1b) unter der Christa;
2)vom Foramen über den Glutaeus;
3)vom Analfaltenbeginn über den Glutaeus, über den Trochanter;
Alle Beckestriche enden an der Spina iliaca mit loslassen und weich anhaken
(KHD = Beckenkamm)
- Tannenbäumchen = Anhakstriche;
paravertebral von LWK 5 - HWK 7 (KHD = auf der
Schulter).
- Unterer Fächer
Kurze Striche auf den LWK -5 zu
(KHD = auf dem Beckekamm).
- Ausziehen unterer Rippenrand von BWK 12 über Rippenrand zur
Medio-clavikular-Linie
Loslassen und weich wegnehmend.
(erster Strich im stehen!)
- Intercostalstriche (Version
von der Axillarlinie zu den Wirbeln,
(einen Schluck höher.) und
wieder zurück!
- Margo-Striche = zum Innenrand;
- Umrandung-Striche
innere-;
äußere-;
obere-Umrandung!
- Fächer = (zuschmier'n)
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